
Flaggen im Internet
http://www.koenigsbanner.de/prestashop/index.php
Hier werden diverse
Flaggen/Banner abgebildet und zum Kauf angeboten. Teilweise sind abgebildete
Banner farblich falsch, d.h. diese entsprechen nicht der Genehmigung. Folgende
Banner, für Orte in Sachsen-Anhalt, fand ich die farblich falsch wiedergegeben
wurden:
Gommern: richtig ist aber
blau-gelb-blau
Mieste: richtig ist aber
grün-weiß-grün
Folgende
Ortsteile, ehemals selbständige Gemeinden sind ebenfalls falsch:
Bergzow: richtig ist aber
rot-weiß-rot
Paplitz: richtig ist aber
weiß-grün
Remkersleben: richtig ist
aber blau-weiß-blau
Rietzel: richtig ist aber
blau-gelb-blau
Stappenbeck: richtig ist aber
grün-weiß-grün
Blaustein: richtig ist aber
gelb-schwarz
Der größte Teil sind
genehmigte Banner und nicht Flaggen. Die Umsetzung als Flagge ergibt so ein
falsches Bild. Dies betrifft den überwiegenden Teil der Abbildungen für alle
Kommunen in Deutschland.
Cramme; Niedersachsen, das
Wappen in der Flagge ist farblich falsch wiedergegeben: richtig geteilt von
Gold und Rot, Lilien in verwechselten Farben
Hinweise
Gemäß „Rheinisches
Wappenbuch“ von Rolf Nagel führt die ehemals selbständige Gemeinde
Geich-Obergeich ein Wappen. Diese Aussage stimmt nicht. Der Gemeinde wurde kein
Wappen und Flagge verliehen.
Der ehemaligen Gemeinde
Geich, 1969 nach Füssenich eingemeindet und mit dieser zum 1.1.1972 nach
Zülpich eingemeindet wurde aber am 25. Oktober 1966 Wappen und Flagge
genehmigt. Dies ist im o.a. Buch aber nicht vermerkt. Rolf Nagel hat frühere
Eingemeindungen in andere Gemeinden nicht berücksichtigt.
Ich selbst habe ca. 40
ehemalige Gemeindewappen welche in dem Buch nicht berücksichtigt wurden.
Wappenführende Gemeinden wurden in dem Buch mit * versehen.
Einmal gemachte Fehler lassen
sich somit auch heute noch im Internet finden.
So ist bei www.koenigsbanner.de unter Langewehe für
den Ortsteil Geich-Obergeich eine Flagge abgebildet. Diese gehört aber zu
Geich, OT von Zülpenich.
Heraldry oft he World www.ngw,nl beruft sich ebenfalls auf das Buch von
Rolf Nagel, und bringt somit auch falsche Angaben.
Pritzwalk Stadt, Flagge
Gemäß Hauptsatzung vom
25.02.2009 ist die Flagge Rot-Grün mit aufgelegtem Wappen
Bei www.koenigsbanner.de ist diese aber Weiß-Rot
mit aufgelegtem Wappen.
Farschweiler
Die Wappenabbildungen von
Farschweiler im Internet gehen zurück auf das am 25.03.1988 genehmigte Wappen.
Die Gemeinde hat eine farbliche Änderung vorgenommen. Dieses neue Wappen wurde
der Gemeinde am 13.08.2010 genehmigt. Auf der Web Seite der Gemeinde ist das
geänderte farbliche Wappen zu sehen.
Wappenfehler bei WIKIPEDIA
Auchsesheim OT Donauwörth,
farblich falsch
Nähermemmingen OT Nördlingen,
Seitenverkehrt, richtig ist: Gespalten von Rot und Silber
Schmähingen OT Nördlingen,
farblich falsch
Bendestorf Niedersachsen
Wappenabbildung
ist farblich falsch, die Wappenbeschreibung ist aber richtig.
Velten Landkreis Oberhavel
Die
Abbildung stimmt mit der Beschreibung nicht überein.
Baden-Württemberg
Fellbach:
das alte Wappen vor 1956 ist farblich falsch wiedergegeben.
Mecklenburg-Vorpommern
Die Wappenabbildung für
Kummerow (am See) gehört der Gemeinde Gielow, gemäß WIKIPEDIA führt die
Gemeinde kein Wappen
Hinte Lkr. Aurich
Hier wird das alte
Gemeindewappen abgebildet. Nach der Eingemeindung von 1872 nahm die Gemeinde
das Wappen der ehemaligen Samtgemeinde an. Das
richtige Gemeindewappen finden Sie unter: www.hint.de
Neunkirchen-Seelscheid
Was lange währt wird endlich gut.
Vor fast 31 Jahren wurde der
Gemeinde ein Wappen und ein Banner genehmigt. Jahrelang wurde die Beschreibung
in der Hauptsatzung falsch. So zeigt Königsbanner und Fahnenversand die falsche
Flagge bzw. Banner.
Gemäß § 7 Abs. 3 in
Verbindung mit § 41 Abs. 1 Satz 2 Buchstabe f der Gemeindeordnung für das Land
Nordrhein-Westfalen (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.7.1994 (GV.NRW.S.666)
in der zur Zeit geltenden Fassung (SGV.NRW.2023) hat der Rat
der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid in seiner Sitzung am 21.07.2011 mit der
Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder die folgende 1. Satzung zur Änderung
der Hauptsatzung vom 15. November 2008 beschlossen:
§ 1 - Änderungsvorschrift
1. § 2 Absatz 4 der Hauptsatzung erhält folgende Fassung:
Das Banner hat die Farben Blau-weiß-blau im Verhältnis 1 : 4 : 1 längsgestreift, in der Mitte der oberen Hälfte im Schild das Wappen der Gemeinde.
Wappen NRW
Gemäß „Rheinisches
Wappenbuch“ von Rolf Nagel führten die ehemals selbständige
Gemeinden ein Wappen. Diese sind mir bis heute nicht bekannt.
|
alte Gemeinde |
jetzige
Gemeinde |
|
Altdorf |
Inden |
|
Bedburdyck |
Jüchen |
|
Birkesdorf |
Düren |
|
Boisheim |
Viersen |
|
Buisdorf |
St. Augustin |
|
Drove |
Kreuzau |
|
Eschweiler |
Bad
Münstereifel |
|
Gahlen |
Schermbeck |
|
Hückelhoven |
Bergheim |
|
Kapellen Erft |
Grevenbroich |
|
Merzenich |
Zülpich |
|
Sieldorf |
Königswinter |
|
Straß |
Hürtgenwald |
|
Wenau |
Langerwehe |
Zülpich
Durch die Neugliederung vom 10.06.1969 wurden die
Gemeinden Bessenich, Nemmenich mit Lüssem, Geich, Oberelvenich, Rövenich,
Mülheim-Wichterich, Weiler, ferner Dürscheven, Enzen, Linzenich-Lövenich,
Ülpenich sowie Langendorf, Floren, Hofen, Merzenich und Sinzenich mit der Stadt
Zülpich vereint, die Namen und Wappen weiterführt. Am 14.12.1971 folgten die
Gemeinden Bürvenich-Eppenich, Juntersdorf, Füssenich-Geich und Schwerfen.
In Silber ein durchbrochenes, durchgehendes schwarzes
Kreuz, überdeckt von einem roten Herzschild, darin zwei schräg gekreuzte
goldene Schlüssel.

Das Wappen geht auf mittelalterliche Siegel zurück und
verbindet das kurkölnische Hoheitszeichen (Gegensiegel 1288) mit dem Symbol des
hl. Petrus (Stadtsiegel 1270); es ist seit dem 17. Jahrhundert so bezeugt.
Banner: In Weiß ein durchgehendes schwarzes
Kreuz, belegt mit einem, zwei gekreuzte gelbe Schlüssel tragenden roten Schild.
Wappen und Banner genehmigt am 04.05.1972
durch Regierungspräsident Köln
Wappen von
Zülpich aus dem Jahre 1288

Sigillum
nobilisTulpeti
Enzen

Hl. Kunibert und gotische Blume im Hintergund = Verbindung zu unserem
Patron und zur Kirche.
Silberner Löffel = Grabfund aus dem Enzener
"Nonnula"-Grabfund von 1977 (gibt es in dieser Form nirgendwo anders
auf der Welt)
Waage = Symbol für den Gerichtsstandort Enzens im Mittelalter, sowie
Symbol für die landwirtschaftliche Infrastruktur.
Ähren = Unterstreichung des ländlichen, landwirtschaftlichen
Schwerpunktes.
Silberne Umrandung = Silber war die Farbe derer von Enzen.
Drei goldene Schiffchen im Wappen-Rahmen = Symbolisierung der drei
berühmten Gräber, die in Enzen gefunden wurden.
Farbe Grün (in Fahne und Aufkleber) = Integration der Vereinsfarbe der
meisten Enzener Vereine (Tambourcorps, Sportclub, Reiterverein, Junggesellen)
und Bezug darauf, dass Enzen über das größte zusammenhängende Waldgebiet im
Bezirk der Stadt Zülpich verfügt.
Schriftzug "FELIX VTERE" = (Felix Utere) Diese Bezeichnung
findet sich auf einem goldenen Schmuckband, das als Beigabe im 1663 entdeckten,
sogenannten Königsgrab gefunden wurde, und bedeutet soviel wie
"Glücklicher Gebrauch". Sinngemäß wird dem Träger des Bandes damit
"Viel Glück" gewünscht.
Dass das Wort "Utere" mit "V" geschrieben wird, ist
auf die alte lateinische Keilschrift zurückzuführen. Früher wurden die
Buchstaben in Stein gemeißelt, es war wesentlich leichter ein "V" zu
meißeln als ein "U".
In Blau eine silberne Lilie unter
drei goldenen Kugeln.

Die Lilie verweist auf den
Ortsheiligen St. Aldericus; die 3 Kugeln sind Attribute des Pfarrpatrons St.
Nikolaus.
Wappen und Banner verliehen am
18.02.1965 durch Innenminister des Landes NRW
Am 1. Juli 1969 wurde Geich in die Gemeinde Füssenich
eingegliedert. Am 1. Januar 1972 wurde Füssenich (mit Geich) in die Stadt
Zülpich eingegliedert.
In Grün eine von einer nach links
gewandten silbernen linken Hand gehaltene brennende
silberne Kerze.

Das Attribut der Ortspatronin S.
Brigida, eine weiße Kerze, gehalten von einer weißen Hand.
Wappen und Banner verliehen am
25.10.1966 durch Innenminister des Landes NRW
Juntersdorf
Juntersdorf wurde am 1. Juli 1969 nach Füssenich
eingemeindet. Am 1. Januar 1972 wurde Füssenich mit Juntersdorf in die Stadt
Zülpich eingegliedert.
Im geteilten Schild oben in Silber zwei rote Balken, unten
in Rot gekreuzt ein schräglinker goldener Äbtissinnenstab auf einem
schrägrechten goldenen Spaten.

Das Juntersdorfer Wappen entspricht dem Wappen des Balduin
von Harff zu Juntersdorf und seiner Gemahlin Maria Isabella von Bock. Dieses
Wappen ist in einem Sandsteinrelief von 1628 an der Burg und auf einem Gemälde
am Hochaltar der Juntersdorfer Gertrudiskirche zu finden.
Spaten und Äbtissinnenstab sind Attribute der Ortspatronin
S. Gertrudis.
Wappen und Flagge genehmigt
am 26.11.1965 den Innenminister des Landes NRW
In Silber ein schwarzes Tatzenkreuz überdeckt von zwei schwarzen
Pfeilen (über dem Kreuz in Silber).

Kummerow

Die Gemeinde besitzt bisher
kein genehmigtes Wappen
Gielow
Die Gemeinde besteht aus den
fünf Ortsteilen Gielow, Hinrichsfelde, Liepen, Christinenhof und Peenhäuser.
In Grün ein gestürztes
goldenes Hufeisen mit acht grünen Nagellöchern; zwischen den Stollen ein
goldener Abtstab mit abgebrochenem Schaft.

Die Tatsache, dass Gielow
über mehrere Jahrhunderte Klostergut von Dargun war, kommt in dem Krummstab zum
Ausdruck, dessen Schaft zum Zeichen der Beendigung dieses Besitzverhältnisses
gebrochen dargestellt wird. Das Hufeisen symbolisiert sowohl die fast
selbstverständliche Rolle der Landwirtschaft als auch die außerordentliche
Bedeutung der zahlreichen Handwerker und Gewerbetreibenden im Ort, durch die
Gielow von den typischen mecklenburgischen Dörfern unterscheidet.
Wappen genehmigt am 28.05.2003
Flagge genehmigt am
03.07.2003

Velten
In Silber ein grüner
Kachelofen mit goldener Tür und schwarzen Beschlägen.

1828 begann die Geschichte
der Veltener Ofen- und Kachelindustrie. Grundlage dafür waren die westlich des Ortes
gelegenen Tonvorkommen. 1835 wurde die erste Ofenkachelfabrik erbaut, 1878
wurden in 22 Ofenkachel-Fabriken etwa 22.000 Öfen hergestellt. 1894 waren es
schon 35 Fabriken mit 2.000 Beschäftigten, bis zum Jahr 1903 kamen noch 18
Unternehmen dazu, Velten zählte somit zu diesem Zeitpunkt 43 Ofenfabriken und
keramische Werkstätten.
Wappen genehmigt am 15. April
1997
Fellbach
Folgende Gemeinden wurden nach
Fellbach eingemeindet: 1. Januar 1973 Schmiden, am 1. April 1974 Oeffingen.
In Rot drei silberne
Wolfsangeln übereinander.

Das Wappen zeigt das
Schildbild des Ortsadels in den seit 1929 belegten Fellbacher Ortsfarben.
Wappen und Flagge verliehen
am 13.03.1956
Fellbach
Unter goldenem Schildhaupt,
darin eine liegende schwarze Hirschstange, gespalten von Silber und Rot, vorn
eine blaue Traube, hinten ein silbernes F.

Fellbach ist eine der
ältesten und größten Weinbau- und Gartenbaugemeinden des Schwabenlandes, dies
wird durch die Traube versinnbildlicht. Allein der Großbuchstabe F des Namens
erscheint im 17. Jahrhundert als Fleckenzeichen und gleichzeitig in
schildförmiger Umrandung des Siegels, von denen im 18. Jahrhundert ein größeres
und ein kleineres bekannt sind.
Das
Wappen der Stadt Fellbach vom Jahre 1934. So wurde es bis 13. März 1956
geführt.
Oeffingen
In Silber ein doppelarmiges
rotes Kreuz.

Oeffingen
wird bereits 789
erstmals urkundlich erwähnt als Villa
Uffingen im Neckargau. Im 13. Jahrhundert war der Ort wohl
württembergisch, doch tauschten die Grafen 1389 zusammen mit den
Orten Hofen und Mühlhausen an die Herren von Neuhausen auf den Fildern. Da
diese die Reformation nicht einführten bleibt Oeffingen katholisch. 1618 wird Oeffingen an das
Domkapitel Augsburg verkauft und kommt nach der Säkularisation 1803 an das Königreich Bayern.
Durch einen Staatsvertrag wird der Ort schließlich 1810 Württemberg
angegliedert und dem Oberamt Cannstatt zugeordnet. Nach dessen Auflösung 1923
kommt es zum Oberamt Waiblingen, später Landkreis Waiblingen.
Flagge verliehen am
31.05.1957
Schmiden
Geteilt, oben in Blau eine
goldene Garbe, unten in Gold ein liegender blauer Schmiedehammer.

Schmiden
wurde 1225
erstmals urkundlich erwähnt als „Smidheim“. Der Ort kam schon früh an
Württemberg, doch hatten auch hier mehrere Grundherren Besitzungen. Im
Gegensatz zu Fellbach gehörte Schmiden zunächst zum Oberamt Waiblingen und kam
erst 1718
zum Oberamt Cannstatt. Nach dessen Auflösung 1923 kam es erneut zum Oberamt
Waiblingen, später Landkreis Waiblingen.