2011

 

 

Flaggen im Internet

 

http://www.koenigsbanner.de/prestashop/index.php

 

Hier werden diverse Flaggen/Banner abgebildet und zum Kauf angeboten. Teilweise sind abgebildete Banner farblich falsch, d.h. diese entsprechen nicht der Genehmigung. Folgende Banner, für Orte in Sachsen-Anhalt, fand ich die farblich falsch wiedergegeben wurden:

 

Gommern: richtig ist aber blau-gelb-blau

Mieste: richtig ist aber grün-weiß-grün

Folgende Ortsteile, ehemals selbständige Gemeinden sind ebenfalls falsch:

Bergzow: richtig ist aber rot-weiß-rot

Paplitz: richtig ist aber weiß-grün

Remkersleben: richtig ist aber blau-weiß-blau

Rietzel: richtig ist aber blau-gelb-blau

Stappenbeck: richtig ist aber grün-weiß-grün

Blaustein: richtig ist aber gelb-schwarz

 

Der größte Teil sind genehmigte Banner und nicht Flaggen. Die Umsetzung als Flagge ergibt so ein falsches Bild. Dies betrifft den überwiegenden Teil der Abbildungen für alle Kommunen in Deutschland.

 

Cramme; Niedersachsen, das Wappen in der Flagge ist farblich falsch wiedergegeben: richtig geteilt von Gold und Rot, Lilien in verwechselten Farben

 

 

Hinweise

 

Gemäß „Rheinisches Wappenbuch“ von Rolf Nagel führt die ehemals selbständige Gemeinde Geich-Obergeich ein Wappen. Diese Aussage stimmt nicht. Der Gemeinde wurde kein Wappen und Flagge verliehen.

 

Der ehemaligen Gemeinde Geich, 1969 nach Füssenich eingemeindet und mit dieser zum 1.1.1972 nach Zülpich eingemeindet wurde aber am 25. Oktober 1966 Wappen und Flagge genehmigt. Dies ist im o.a. Buch aber nicht vermerkt. Rolf Nagel hat frühere Eingemeindungen in andere Gemeinden nicht berücksichtigt.

 

Ich selbst habe ca. 40 ehemalige Gemeindewappen welche in dem Buch nicht berücksichtigt wurden. Wappenführende Gemeinden wurden in dem Buch mit * versehen.

 

Einmal gemachte Fehler lassen sich somit auch heute noch im Internet finden.

So ist bei www.koenigsbanner.de unter Langewehe für den Ortsteil Geich-Obergeich eine Flagge abgebildet. Diese gehört aber zu Geich, OT von Zülpenich.

 

Heraldry oft he World www.ngw,nl beruft sich ebenfalls auf das Buch von Rolf Nagel, und bringt somit auch falsche Angaben.

 

 

Pritzwalk Stadt, Flagge

 

Gemäß Hauptsatzung vom 25.02.2009 ist die Flagge Rot-Grün mit aufgelegtem Wappen

Bei www.koenigsbanner.de ist diese aber Weiß-Rot mit aufgelegtem Wappen.

 

 

Farschweiler

 

Die Wappenabbildungen von Farschweiler im Internet gehen zurück auf das am 25.03.1988 genehmigte Wappen. Die Gemeinde hat eine farbliche Änderung vorgenommen. Dieses neue Wappen wurde der Gemeinde am 13.08.2010 genehmigt. Auf der Web Seite der Gemeinde ist das geänderte farbliche Wappen zu sehen.

 

 

Wappenfehler bei WIKIPEDIA

 

Auchsesheim OT Donauwörth, farblich falsch

Nähermemmingen OT Nördlingen, Seitenverkehrt, richtig ist: Gespalten von Rot und Silber

Schmähingen OT Nördlingen, farblich falsch

 

Bendestorf Niedersachsen

Wappenabbildung ist farblich falsch, die Wappenbeschreibung ist aber richtig.

 

Velten Landkreis Oberhavel

Die Abbildung stimmt mit der Beschreibung nicht überein.

 

Baden-Württemberg

 

Fellbach: das alte Wappen vor 1956 ist farblich falsch wiedergegeben.

 

Mecklenburg-Vorpommern

 

Die Wappenabbildung für Kummerow (am See) gehört der Gemeinde Gielow, gemäß WIKIPEDIA führt die Gemeinde kein Wappen

 

Hinte Lkr. Aurich

 

Hier wird das alte Gemeindewappen abgebildet. Nach der Eingemeindung von 1872 nahm die Gemeinde das Wappen der ehemaligen Samtgemeinde an. Das  richtige Gemeindewappen finden Sie unter: www.hint.de

 

 

Neunkirchen-Seelscheid

 

Was lange währt wird endlich gut.

 

Vor fast 31 Jahren wurde der Gemeinde ein Wappen und ein Banner genehmigt. Jahrelang wurde die Beschreibung in der Hauptsatzung falsch. So zeigt Königsbanner und Fahnenversand die falsche Flagge bzw. Banner.

Gemäß § 7 Abs. 3 in Verbindung mit § 41 Abs. 1 Satz 2 Buchstabe f der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14.7.1994 (GV.NRW.S.666) in der zur Zeit geltenden Fassung (SGV.NRW.2023) hat der Rat der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid in seiner Sitzung am 21.07.2011 mit der Mehrheit der gesetzlichen Zahl der Mitglieder die folgende 1. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung vom 15. November 2008 beschlossen:

 

§ 1 - Änderungsvorschrift

 

1.   § 2 Absatz 4 der Hauptsatzung erhält folgende Fassung:

 

Das Banner hat die Farben Blau-weiß-blau im Verhältnis 1 : 4 : 1 längsgestreift, in der Mitte der oberen Hälfte im Schild das Wappen der Gemeinde.

 

 

Wappen NRW

 

Gemäß „Rheinisches Wappenbuch“ von Rolf Nagel führten die ehemals selbständige Gemeinden ein Wappen. Diese sind mir bis heute nicht bekannt.

 

 

alte Gemeinde

jetzige Gemeinde

Altdorf

Inden

Bedburdyck

Jüchen

Birkesdorf

Düren

Boisheim

Viersen

Buisdorf

St. Augustin

Drove

Kreuzau

Eschweiler

Bad Münstereifel

Gahlen

Schermbeck

Hückelhoven

Bergheim

Kapellen Erft

Grevenbroich

Merzenich

Zülpich

Sieldorf

Königswinter

Straß

Hürtgenwald

Wenau

Langerwehe

 


Zülpich

 

 

 

Durch die Neugliederung vom 10.06.1969 wurden die Gemeinden Bessenich, Nemmenich mit Lüssem, Geich, Oberelvenich, Rövenich, Mülheim-Wichterich, Weiler, ferner Dürscheven, Enzen, Linzenich-Lövenich, Ülpenich sowie Langendorf, Floren, Hofen, Merzenich und Sinzenich mit der Stadt Zülpich vereint, die Namen und Wappen weiterführt. Am 14.12.1971 folgten die Gemeinden Bürvenich-Eppenich, Juntersdorf, Füssenich-Geich und Schwerfen.

 

 

In Silber ein durchbrochenes, durchgehendes schwarzes Kreuz, überdeckt von einem roten Herzschild, darin zwei schräg gekreuzte goldene Schlüssel.

 

                 

 

Das Wappen geht auf mittelalterliche Siegel zurück und verbindet das kurkölnische Hoheitszeichen (Gegensiegel 1288) mit dem Symbol des hl. Petrus (Stadtsiegel 1270); es ist seit dem 17. Jahrhundert so bezeugt.

 

Banner: In Weiß ein durchgehendes schwarzes Kreuz, belegt mit einem, zwei gekreuzte gelbe Schlüssel tragenden roten Schild.

 

Wappen und Banner genehmigt am 04.05.1972 durch Regierungspräsident Köln

 

 

Wappen von Zülpich aus dem Jahre 1288

 

Sigillum nobilisTulpeti

 

 

 

 

 

Enzen

 

 

 

Das Enzener Wappen

 

Hl. Kunibert und gotische Blume im Hintergund = Verbindung zu unserem Patron und zur Kirche.

 

Silberner Löffel = Grabfund aus dem Enzener "Nonnula"-Grabfund von 1977 (gibt es in dieser Form nirgendwo anders auf der Welt)

 

Waage = Symbol für den Gerichtsstandort Enzens im Mittelalter, sowie Symbol für die landwirtschaftliche Infrastruktur.

 

Ähren = Unterstreichung des ländlichen, landwirtschaftlichen Schwerpunktes.

 

Silberne Umrandung = Silber war die Farbe derer von Enzen.

 

Drei goldene Schiffchen im Wappen-Rahmen = Symbolisierung der drei berühmten Gräber, die in Enzen gefunden wurden.

 

Farbe Grün (in Fahne und Aufkleber) = Integration der Vereinsfarbe der meisten Enzener Vereine (Tambourcorps, Sportclub, Reiterverein, Junggesellen) und Bezug darauf, dass Enzen über das größte zusammenhängende Waldgebiet im Bezirk der Stadt Zülpich verfügt.

 

Schriftzug "FELIX VTERE" = (Felix Utere) Diese Bezeichnung findet sich auf einem goldenen Schmuckband, das als Beigabe im 1663 entdeckten, sogenannten Königsgrab gefunden wurde, und bedeutet soviel wie "Glücklicher Gebrauch". Sinngemäß wird dem Träger des Bandes damit "Viel Glück" gewünscht.

 

Dass das Wort "Utere" mit "V" geschrieben wird, ist auf die alte lateinische Keilschrift zurückzuführen. Früher wurden die Buchstaben in Stein gemeißelt, es war wesentlich leichter ein "V" zu meißeln als ein "U".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Füssenich

 

In Blau eine silberne Lilie unter drei goldenen Kugeln.

 

 

Die Lilie verweist auf den Ortsheiligen St. Aldericus; die 3 Kugeln sind Attribute des Pfarrpatrons St. Nikolaus.

 

Wappen und Banner verliehen am 18.02.1965 durch Innenminister des Landes NRW

 

 

Geich

 

Am 1. Juli 1969 wurde Geich in die Gemeinde Füssenich eingegliedert. Am 1. Januar 1972 wurde Füssenich (mit Geich) in die Stadt Zülpich eingegliedert.

 

 

In Grün eine von einer nach links gewandten silbernen linken Hand gehaltene brennende silberne Kerze.

 

                                 

 

Das Attribut der Ortspatronin S. Brigida, eine weiße Kerze, gehalten von einer weißen Hand.

 

Wappen und Banner verliehen am 25.10.1966 durch Innenminister des Landes NRW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Juntersdorf

 

Juntersdorf wurde am 1. Juli 1969 nach Füssenich eingemeindet. Am 1. Januar 1972 wurde Füssenich mit Juntersdorf in die Stadt Zülpich eingegliedert.

 

 

Im geteilten Schild oben in Silber zwei rote Balken, unten in Rot gekreuzt ein schräglinker goldener Äbtissinnenstab auf einem schrägrechten goldenen Spaten.

 

 

Das Juntersdorfer Wappen entspricht dem Wappen des Balduin von Harff zu Juntersdorf und seiner Gemahlin Maria Isabella von Bock. Dieses Wappen ist in einem Sandsteinrelief von 1628 an der Burg und auf einem Gemälde am Hochaltar der Juntersdorfer Gertrudiskirche zu finden.

 

Spaten und Äbtissinnenstab sind Attribute der Ortspatronin S. Gertrudis.

 

Wappen und Flagge genehmigt am 26.11.1965 den Innenminister des Landes NRW

 

 

Rövenich

 

In Silber ein schwarzes Tatzenkreuz überdeckt von zwei schwarzen Pfeilen (über dem Kreuz in Silber).

 

 

 

 


Kummerow

 

 

 

 

 

 

Die Gemeinde besitzt bisher kein genehmigtes Wappen

 

 

Gielow

 

 

 

Die Gemeinde besteht aus den fünf Ortsteilen Gielow, Hinrichsfelde, Liepen, Christinenhof und Peenhäuser.

 

 

In Grün ein gestürztes goldenes Hufeisen mit acht grünen Nagellöchern; zwischen den Stollen ein goldener Abtstab mit abgebrochenem Schaft.

 

                   

 

Die Tatsache, dass Gielow über mehrere Jahrhunderte Klostergut von Dargun war, kommt in dem Krummstab zum Ausdruck, dessen Schaft zum Zeichen der Beendigung dieses Besitzverhältnisses gebrochen dargestellt wird. Das Hufeisen symbolisiert sowohl die fast selbstverständliche Rolle der Landwirtschaft als auch die außerordentliche Bedeutung der zahlreichen Handwerker und Gewerbetreibenden im Ort, durch die Gielow von den typischen mecklenburgischen Dörfern unterscheidet.

 

Wappen genehmigt am 28.05.2003

 

Flagge genehmigt am 03.07.2003

 

 

 

Velten

 

 

 

In Silber ein grüner Kachelofen mit goldener Tür und schwarzen Beschlägen.

 

                    

 

1828 begann die Geschichte der Veltener Ofen- und Kachelindustrie. Grundlage dafür waren die westlich des Ortes gelegenen Tonvorkommen. 1835 wurde die erste Ofenkachelfabrik erbaut, 1878 wurden in 22 Ofenkachel-Fabriken etwa 22.000 Öfen hergestellt. 1894 waren es schon 35 Fabriken mit 2.000 Beschäftigten, bis zum Jahr 1903 kamen noch 18 Unternehmen dazu, Velten zählte somit zu diesem Zeitpunkt 43 Ofenfabriken und keramische Werkstätten.

 

Wappen genehmigt am 15. April 1997

 


Fellbach

 

 

 

Folgende Gemeinden wurden nach Fellbach eingemeindet: 1. Januar 1973 Schmiden, am 1. April 1974 Oeffingen.

 

 

In Rot drei silberne Wolfsangeln übereinander.

 

                     

 

Das Wappen zeigt das Schildbild des Ortsadels in den seit 1929 belegten Fellbacher Ortsfarben.

 

Wappen und Flagge verliehen am 13.03.1956

 

 

Fellbach

 

Unter goldenem Schildhaupt, darin eine liegende schwarze Hirschstange, gespalten von Silber und Rot, vorn eine blaue Traube, hinten ein silbernes F.

 

 

Fellbach ist eine der ältesten und größten Weinbau- und Gartenbaugemeinden des Schwabenlandes, dies wird durch die Traube versinnbildlicht. Allein der Großbuchstabe F des Namens erscheint im 17. Jahrhundert als Fleckenzeichen und gleichzeitig in schildförmiger Umrandung des Siegels, von denen im 18. Jahrhundert ein größeres und ein kleineres bekannt sind.

 

Das Wappen der Stadt Fellbach vom Jahre 1934. So wurde es bis 13. März 1956 geführt.

 

 

 

 

Oeffingen

 

In Silber ein doppelarmiges rotes Kreuz.

 

 

Oeffingen wird bereits 789 erstmals urkundlich erwähnt als Villa Uffingen im Neckargau. Im 13. Jahrhundert war der Ort wohl württembergisch, doch tauschten die Grafen 1389 zusammen mit den Orten Hofen und Mühlhausen an die Herren von Neuhausen auf den Fildern. Da diese die Reformation nicht einführten bleibt Oeffingen katholisch. 1618 wird Oeffingen an das Domkapitel Augsburg verkauft und kommt nach der Säkularisation 1803 an das Königreich Bayern. Durch einen Staatsvertrag wird der Ort schließlich 1810 Württemberg angegliedert und dem Oberamt Cannstatt zugeordnet. Nach dessen Auflösung 1923 kommt es zum Oberamt Waiblingen, später Landkreis Waiblingen.

 

Flagge verliehen am 31.05.1957

 

 

Schmiden

 

Geteilt, oben in Blau eine goldene Garbe, unten in Gold ein liegender blauer Schmiedehammer.

 

 

Schmiden wurde 1225 erstmals urkundlich erwähnt als „Smidheim“. Der Ort kam schon früh an Württemberg, doch hatten auch hier mehrere Grundherren Besitzungen. Im Gegensatz zu Fellbach gehörte Schmiden zunächst zum Oberamt Waiblingen und kam erst 1718 zum Oberamt Cannstatt. Nach dessen Auflösung 1923 kam es erneut zum Oberamt Waiblingen, später Landkreis Waiblingen.